Landeskammer für
Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten und
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten
in Hessen

PiA in der Kammer

Wie sind die PiA in Hessen mit der Landespsychptherapeutenkammer verbunden?

Um einen Einstieg in die Berufspolitik zu bekommen, möchten wir euch einen Einblick in die Vertretungsstrukturen geben. Dabei gibt es jeweils die Vertretung der PiA und die der fertig ausgebildeten (approbierten) PsychotherapeutInnen. Ein Überblick gibt euch das folgende Organigramm. Dabei erklären wir die Situation in Hessen. In anderen Bundesländern sieht es dann wieder ganz anders aus.

Die PiA wählen zunächst ihre InstitutesprecherInnen (VertreterInnen innerhalb des Institutes), diese wählen dann gemeinsam LandesvertreterInnen für das Bundesland Hessen und diese gehen dann wiederum in die Bundeskonferenz PiA und wählen dort einen Bundesvorstand. Diese Strukturen existieren außerhalb den Strukturen der fertig ausgebildeten PP/KJP. Beide Seiten sind jedoch um einen engen Austausch bemüht. Die approbierten PP/KJP finden sich häufig in Verbänden zusammen. Für die Wahl in den Landeskammern werden dann soge­nannte Listen (quasi Parteien) gebildet, welche zur Wahl antreten. Die gewählten Delegierten der Landeskammer können dann Vertreter auf die Bundesebene entsenden. Dort wird dann wiederum ein Bundesvorstand gewählt, der Vorstand der Bundespsychotherapeutenkammer. All diese Organe setzten sich auf unterschiedlichen Ebenen für berufspolitische Themen der Psychotherapeuten ein (faire Arbeitsbedingungen, genug Kassensitze, Berufsrecht, etc.).

Die Ausbildungsteilnehmer der hessischen Institute (PiA/KJPiA) können ab Beginn ihrer Ausbildung eine kostenfreie freiwillige Mitgliedschaft in der Kammer beantragen. Auf die­sem Weg erhalten sie alle Informationen, die auch den Kammermitgliedern zugehen, wie das Psychotherapeutenjournal, die verabschiedeten Ordnungen der Kammer sowie Einladungen zu den Fachtagungen und Veranstaltungen der Kammer. Zusätzlich besteht dann auch die Möglichkeit an der Kammerwahl teilzunehmen und auch hier die Belange der PiA zu stärken. Es lohnt sich also.

Ab Beginn der praktischen Ausbildungszeit besteht für die AusbildungsteilnehmerInnen eine Pflichtmitgliedschaft (siehe auch Hess. Heilberufsgesetz) in der Landeskammer für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten. Die PiA-Pflichtmitgliedschaft ist ebenfalls beitragsfrei. Im Jahr der Erteilung der Approbation bleibt die Befreiung von der Beitragspflicht bestehen. Gemäß der derzeit geltenden Beitrags­ordnung entspricht der Kammerbeitrag in den Jahren 1 und 2 nach dem Kalenderjahr in dem die Approbation erlangt wurde, dem Mindestbeitrag.
Der Abschluss der Ausbildung (Approbation) bedarf der Mitteilung an die Kammer (siehe Meldebogen und Meldeordnung).

Bild2