Fragen und Antworten zur Corona-Pandemie - Psychotherapeutenkammer Hessen

Fragen und Antworten zur Corona-Pandemie

Recht

Wie kann ich neue Patient*innen aufnehmen, die nicht in die Praxis kommen können?

Befristet bis zum 30.6.2020 haben KBV und GKV Spitzenverband Sonderregelungen für die Erweiterung der Videosprechstunde auf die Psychotherapeutische Sprechstunde und die Probatorik beschlossen. D.h. es ist möglich die Vorgaben für die Beantragung einer KZT oder LZT zu erfüllen, in dem mindestens eine Psychotherapeutische Sprechstunde und zwei Stunden Probatorik per Videosprechstunde durchgeführt werden und bei Bedarf kann anschließend ein KZT / LZT -Antrag gestellt werden. Die psychotherapeutischen Einzelleistungen dürfen gemäß EBM regelhaft per Videobehandlung durchgeführt werden.

Die Berufsordnung der PTK Hessen steht einem Erstkontakt mittels Video oder Telefon nicht entgegen. §6 Absatz 2 beinhaltet nur, dass die psychotherapeutische Behandlung nicht ausschließ über Telekommunikationsmedien erbracht werden darf.

Hinweise der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)

https://www.kbv.de/html/1150_45109.php

Sonderregelungen Psychotherapievereinbarungen

https://www.kbv.de/media/sp/2020_03_23_PT_Vereinbarung_Zusatz_Covid_19.pdf

 

Dürfen Gruppentherapien auch nach den strengeren Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen vom 23.03.2020 weiterhin stattfinden?

Psychotherapeutische Behandlungen sind nach hiesiger Auffassung sämtlich – unabhängig vom Setting – eine medizinisch notwendige Behandlung, die auch unter Geltung der Ausgangsbeschränkungen angeboten werden dürfen.

Allerdings ist besonders sorgfältig zu prüfen, ob die tatsächlichen Gegebenheiten einen ausreichenden Infektionsschutz ermöglichen (z.B. im Hinblick auf Abstandsregelungen, Desinfektion etc.). Derzeit ist die Abrechnung der Gruppentherapie als Videobehandlung leider noch nicht möglich.

Bitte beachten Sie auch die weiterführenden Informationen der Bundespsychotherapeutenkammer zum Thema Gruppentherapie:

https://www.bptk.de/bptk-praxis-info-coronavirus/

Habe ich als niedergelassener Psychotherapeut einen Anspruch auf Kinderbetreuung während der Pandemie?

Die Hessische Landesregierung hat in einer Verordnung die Schließung von Kindertagesstätten bis zunächst 19. April 2020 beschlossen. Lediglich für Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide in bestimmten Berufsgruppen arbeiten, gelten Ausnahmen und wir eine Betreuung gewährleistet. Dies soll sicherstellen, dass die für die Bekämpfung der Corona-Pandemie besonders wichtigen Beschäftigten weiter tätig sein können. Leider werden die Mitglieder der Psychotherapeutenkammer Hessen nicht gesondert benannt, so dass in der Praxis viele Kitas unsere Mitglieder zurückweisen, obwohl sie in der Medizinischen Versorgung tätig sind. Wir versuchen mit Nachdruck gegenüber der Landesregierung eine Klarstellung zu erreichen. Weitere Informationen unter: https://soziales.hessen.de/

Fernbehandlung

Meine Patientin hat keinen Computer / kein schnelles Internet. Die Internetverbindung meines Videoanbieters bricht ständig zusammen. Darf ich dann auch per Telefon Therapien durchführen?

Ja, befristet bis zum 19.4. darf das Psychotherapeutische Gespräch (23220) und die Psychotherapeutischen Einzelleistungen auch per Telefon durchgeführt werden. Die PTK Hessen war zu diesem Thema in engem Kontakt mit der KV Hessen. Am Dienstag, 24.4.2020 wurde beschlossen, dass Telefonsprechstunde auf die o.g. ausgeweitet wird.

https://www.kvhessen.de/abrechnung-ebm/telefonsprechstunde/

Dürfen auch PiAs Videosprechstunden durchführen?

Prinzipiell dürfen auch PiAs in Hessen im Rahmen der Praktischen Ausbildung die Videosprechstunden durchführen. Die Videosprechstunde ist eine EBM-Leistung, die in der Psychotherapievereinbarung hinterlegt ist. In Hessen haben alle Ausbildungsinstitute eine Vergütungsvereinbarung mit den Krankenkassen geschlossen die beinhaltet, dass die Leistungen des EBM auch in den Ausbildungsambulanzen und Hochschul- und Lehrambulanzen zur Anwendung kommen. Das bedeutet, dass grundsätzlich auch PiAs im Rahmen der Praktischen Ausbildung die Videobehandlung durchführen dürften. Das wäre inhaltlich vielleicht auch ganz sinnvoll, weil man dadurch bereits in der Ausbildung unter Anleitung und Fachaufsicht lernen kann, wie Videobehandlungen durchgeführt werden. Diese Behandlungen müssen ebenso wie die Präsenztherapien regelmäßig supervidiert werden.

Allerdings entscheidet letztlich jede Ausbildungsambulanz selbst darüber, ob sie die Möglichkeit der Videobehandlung für die PiAs eröffnen will oder kann. Es müssen dafür sehr umfangreiche fachliche, technische und räumliche Voraussetzungen geschaffen werden.

Sonderregelungen Videosprechstunde, Gruppentherapie und Telefonsprechstunde

Am 24.3.2020 haben GKV Spitzenverband und KBV beschlossen, dass befristet bis zum 30.6.2020 nun auch die Psychotherapeutische Sprechstunde und die Probatorik per Videosprechstunde erbracht werden können.

Darüber hinaus können bewilligte Gruppentherapien unbürokratisch in Einzeltherapie umgewandelt werden. ohne dass hierfür eine gesonderte Antragstellung bei der Krankenkasse oder Begutachtung erfolgen muss. Auch diese Regelung gilt bis 30. Juni. Die Umwandlung erfolgt über die „Therapieeinheit“ und muss lediglich formlos der Krankenkasse mitgeteilt werden (kein Formular notwendig). Für je eine Therapieeinheit genehmigte Gruppentherapie (entspricht einer Sitzung mit 100 Minuten) kann bei Bedarf maximal je Patient der Gruppe eine Einzeltherapie (entspricht einer Sitzung mit 50 Minuten) durchgeführt und abgerechnet werden.

Infos der KBV

https://www.kbv.de/html/1150_45109.php

Sonderregelungen zur Psychotherapievereinbarung.

https://www.kbv.de/media/sp/2020_03_23_PT_Vereinbarung_Zusatz_Covid_19.pdf

 

Die KV Hessen hat unabhängig davon am 23.3.2020 veröffentlicht, dass es in Hessen bis zum 19.4.2020 befristet möglich ist, das Psychotherapeutische Gespräch (23220) und die Einzelleistungen per Telefon zu erbringen. Temporär können damit Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten  ihre Patienten im Rahmen einer Telefonsprechstunde versorgen. Die Elektronische Gesundheitskarten (eGK) müssen dafür nicht eingelesen werden, sondern es wird das  Ersatzverfahren angewendet.

Näheres auf der Seite der KV Hessen

https://www.kvhessen.de/abrechnung-ebm/telefonsprechstunde/

Welche Praxis-Tipps gibt es für videokonferenz-basierte Psychotherapie?

Wie können Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und –therapeuten die Videosprechstunde nutzen?

Wir empfehlen, die Möglichkeit der Videosprechstunde als Chance zu sehen und individuell mit dem Kind gemeinsam zu erproben, was gut funktioniert. Je nach dem könnte die Videosprechstunde auch in zwei Einheiten aufgeteilt werden oder es werden nur 25 Minuten Einheiten Videotherapie appliziert. Insbesondere bei kleineren Kindern empfehlen wir, kürzere Sequenzen durchzuführen. Positiv ist z.B. auch, dass die Videosprechstunde dazu genutzt werden die Bezugspersonen partiell einzubeziehen bzw. ein Bezugspersonengespräch zu führen.

Bei älteren Kindern sowie Jugendlichen ist ein längeres Gespräch möglich, indem auf die Aktualsituation des Kindes Bezug genommen werden kann. Derzeit ist durch den fehlendenden Schulbesuch und der veränderten Betreuungssituation eine Strukturierung des Tages für die Kinder und Jugendlichen nicht gegeben. In einigen Fällen tritt eine Verschiebung des Tag- Nacht-Rhythmus auf. Den Kindern und Jugendlichen fehlt ein Ansprechpartner, außerhalb der Familie. Der Einsatz von Spielmaterial ist begrenzt möglich, ich verweise aber auf den Einsatz von Handpuppen, die Möglichkeit Geschichten zu erzählen und andere kreatives Vorgehensweisen, die in diesem Zusammenhang einsetzbar sind. Da die älteren Kinder und Jugendlichen ja zumeist medienaffin sind, denken wir, dass die Videosprechstunde mit dieser Altersgruppe gut nutzbar sein könnte.

Die Durchführung von Spieltherapie im eigentlichen Sinn bedarf besonderer Kreativität über Video.

Darf ich die Videotherapie als Psychotherapeut auch von zuhause durchführen?

Hier kursieren unterschiedliche Aussagen. Auf Anfrage bei der insoweit maßgeblichen Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) haben wir die Auskunft erhalten, dass die Leistungserbringung bei der Videotherapie – wie im übrigen auch – an den vertragspsychotherapeutischen Sitz der Praxis gebunden ist. Sie müssen sich also in der Praxis befinden und dürfen die Therapie nicht im häuslichen Arbeitszimmer durchführen. Möglicherweise wird es aber kurzfristig eine abweichende Auslegung geben. Bitte verfolgen Sie hierzu auch die Mitteilungen der KVH.

Wo finde ich ein Einwilligungsformular für die Videosprechstunde?

Bevor eine psychotherapeutische Behandlung über einen zertifizierten Videodienstleister erfolgen kann, muss der Patient oder die Patientin oder sein gesetzlicher Vertreter eine Einwilligungserklärung unterzeichnen. Ein Musterformular finden Sie hier.

Wenn ich selbst Corona-Positiv getestet werden sollte, dürfte ich dann (wenn meine Praxis für Patienten geschlossen werden sollte) vom Praxisraum heraus, Videosprechstunde anbieten?

Derzeit würde bei einem positiven Testergebnis eine häusliche Quarantäne durch das Gesundheitsamt angeordnet. Eine psychotherapeutische Versorgung der Patienten durch den Erkrankten ist daher in der Praxis nicht möglich.

Videosprechstunde: Technik – Vergütung – Patienteninformation

Patientinnen und Patienten müssen nicht für jeden Termin in die Praxis kommen.Die Organisation ist denkbar einfach: Psychotherapeut(inn)en wählen einen zertifizierten Videodienstanbieter aus, der für einen reibungslosen und sicheren technischen Ablauf der Videosprechstunde sorgt. Praxis und Patient benötigen im Wesentlichen einen Bildschirm mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher sowie eine Internetverbindung. Eine zusätzliche Software ist nicht erforderlich.

Weitere Einzelheiten zu technischen Anforderungen und zur Vergütung erfahren Sie hier: 

https://www.kbv.de/html/videosprechstunde.php

Eine Patienteninformation über Videosprechstunden ist hier verfügbar: 

https://www.kbv.de/media/sp/Patienteninformation_Videosprechstunde.pdf

Anschubförderung (bei mindestens 15 Videosprechstunden pro Quartal):

Seit 1. Oktober 2019 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen eine Anschubfinanzierung für Ärzte und Psychotherapeuten, die Videosprechstunden durchführen – für bis zu 50 Online-Visiten im Quartal zehn Euro je Sprechstunde zusätzlich (insgesamt bis zu 500 Euro). Die Fördermöglichkeit gilt für zwei Jahre und erfolgt als Zuschlag über die GOP 01451 (Bewertung: 92 Punkte / 9,95 Euro). Voraussetzung für den Zuschlag ist, dass die Praxis mindestens 15 Videosprechstunden im Quartal durchführt. Der Zuschlag wird dann automatisch durch die Kassenärztliche Vereinigung zugesetzt.

Anschubförderung Videosprechstunde (Stand: 10.2019, PDF, 72 KB)

Übrigens:

Mit dem Angebot “Mein PraxisCheck” Informationssicherheit können Praxen mit 14 Fragen zu Datenschutz und Informationssicherheit testen, wie sicher sie sind: Von Aufbewahrungsfristen der Patientenunterlagen über Risiko- und Fehlermanagement bis hin zu Zugängen zu IT-Systemen.

Finanzen

Wie soll ich mich mit dem Ausfallhonorar verhalten, wenn Patienten ihre Angst äußern, in die Praxisräume zu kommen?

Rechtlich gelten hier keine Besonderheiten. Wenn Patenten sehr kurzfristig absagen und ein Ausfallhonorar vereinbart ist, können Sie dies grundsätzlich auch erheben. Wir empfehlen gleichwohl eine Prüfung im Einzelfall, ob dies angemessen erscheint.

Finanzen in der Corona-Krise: Hilfe für Praxen – wo?

Informationen zu Liquiditätshilfen (über die KfW) finden sich hier: 

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Hier handelt es sich um Kreditprogramme – nicht um Zuschüsse. 

Bei Mitgliedern mit KV-Zulassung kann bei absehbaren Engpässen mit der KV Hessen Kontakt aufgenommen werden, um die Vorauszahlungen anpassen zu lassen.

Sollte die Liquidität gefährdet sein, kann über das Finanzamt auch die Steuervorauszahlung angepasst werden. Hierzu ist Kontakt mit dem jeweiligen Amt aufzunehmen. Gegebenenfalls kann eine Steuerstundung beantragt werden, wenn die Zahlung eine erhebliche Härte darstellt.

Das Land Hessen informiert über ein Kreditprogramm unter: https://wirtschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/coronahilfen-fuer-unternehmen

und hier:  

https://finanzen.hessen.de/presse/pressemitteilung/hessen-stellt-kurzfristig-75-milliarden-euro-aussicht

Weitere Staatshilfen in Form von Zuschüssen werden derzeit beraten.

Kinder Und Jugendlichenpsychotherapie

Welche Ideen für KJP gibt es für die Videotherapie mit Kindern und Jugendlichen?

Wer muss für die Videotherapie bei Kindern und Jugendlichen das Einverständnis erklären?

Für die Videotherapie brauchen Sie eine Einverständniserklärung des/r Sorgeberechtigten. Wir empfehlen, die Einverständniserklärung unbedingt schriftlich einzuholen. Bei gemeinsam ausgeübtem Sorgerecht müssen beide Elternteile mit der Videobehandlung einverstanden sein.

Sind Kinder bzw. Jugendliche einsichtsfähig und damit einwilligungsfähig (das ist meist ab ca. 14 Jahren), reicht das Einverständnis des Kindes/Jugendlichen aus.

Soll ich meine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutische Praxis schließen?

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit KV-Zulassung haben einen mit der Zulassung übernommenen Versorgungsauftrag zu erfüllen und dürfen Ihre Praxis daher nicht ohne Weiteres schließen. Ohne weitere Genehmigung  ist dies nur für 12 Wochen innerhalb von 12 Monaten zulässig, wobei bisherige Urlaubs- und Krankheitszeiten berücksichtigt werden müssen. Soll die Praxis länger ruhen, muss dies durch den Zulassungsausschuss genehmigt werden.

Bedeutsam ist in jedem Fall auch, mit welcher Altersgruppe und mit welchen Störungsbildern die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin arbeitet. Bitte beachten sie, dass sie suizidale Patienten, wenn sie sie nicht persönlich versorgen können an psychiatrische Institutsambulanzen bzw. die zuständige Versorgungsklinik verweisen.

Im Rahmen von Behandlungskontakten ist bei kleineren Kindern das Abstandhalten von 2m definitiv schwieriger. Aus unserer Sicht spielt dabei eine Rolle, wie ansprechbar das Kind ist und in welcher Therapiephase es sich befindet. Ebenso bei unruhigen und hyperaktiven Kindern können Sie nur aus Ihren Erfahrungen mit dem einzelnen Kind schöpfen, was möglich ist.

Wie können Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und –therapeuten die Videosprechstunde nutzen?

Wir empfehlen, die Möglichkeit der Videosprechstunde als Chance zu sehen und individuell mit dem Kind gemeinsam zu erproben, was gut funktioniert. Je nach dem könnte die Videosprechstunde auch in zwei Einheiten aufgeteilt werden oder es werden nur 25 Minuten Einheiten Videotherapie appliziert. Insbesondere bei kleineren Kindern empfehlen wir, kürzere Sequenzen durchzuführen. Positiv ist z.B. auch, dass die Videosprechstunde dazu genutzt werden die Bezugspersonen partiell einzubeziehen bzw. ein Bezugspersonengespräch zu führen.

Bei älteren Kindern sowie Jugendlichen ist ein längeres Gespräch möglich, indem auf die Aktualsituation des Kindes Bezug genommen werden kann. Derzeit ist durch den fehlendenden Schulbesuch und der veränderten Betreuungssituation eine Strukturierung des Tages für die Kinder und Jugendlichen nicht gegeben. In einigen Fällen tritt eine Verschiebung des Tag- Nacht-Rhythmus auf. Den Kindern und Jugendlichen fehlt ein Ansprechpartner, außerhalb der Familie. Der Einsatz von Spielmaterial ist begrenzt möglich, ich verweise aber auf den Einsatz von Handpuppen, die Möglichkeit Geschichten zu erzählen und andere kreatives Vorgehensweisen, die in diesem Zusammenhang einsetzbar sind. Da die älteren Kinder und Jugendlichen ja zumeist medienaffin sind, denken wir, dass die Videosprechstunde mit dieser Altersgruppe gut nutzbar sein könnte.

Die Durchführung von Spieltherapie im eigentlichen Sinn bedarf besonderer Kreativität über Video.

Empfiehlt die Psychotherapeutenkammer die Weiterbehandlung Kindern und Jugendlichen in der Praxis?

Falls Kinder und Jugendliche nicht stabil genug sind, ist es notwendig, zu diesen den Kontakt aufrechtzuerhalten. Das geht auch über Videosprechstunden, die aber je nach Alter des Kindes/Jugendlichen kürzer sein müssen. Derzeit dürfte es gerade bei Kindern und Jugendlichen schwierig sein, die Behandlung in der Praxis fortzuführen. Sollten die Kinder und Jugendlichen sehr instabil werden, ist eine Überweisung an eine kinderpsychiatrische Klinik notwendig.

 

FAQs der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

 

Hinweis zu den FAQ:

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der dynamischen Entwicklung – diese Antworten stets unter Vorbehalt neuer Erkenntnisse stehen.

Sobald wir neuere bzw. weitere Informationen erhalten, werden wir Sie auf diesen Internetseiten informieren.

Bleiben Sie gesund!