Weiterbildung „Gesprächspsychotherapie“

Zusatzbezeichnung Gesprächspsychotherapie

Wer PP und hessisches Kammermitglied ist kann bei Vorliegen äquivalenter Voraussetzungen im Bereich Gesprächspsychotherapie einen Antrag auf Anerkennung der Zusatzbezeichnung nach der Übergangsregelung stellen. Der Prüfungsausschuss Gesprächspsychotherapie wurde im Frühjahr 2011 vom Vorstand berufen und nahm nach der Sommerpause im September seine Tätigkeit auf. Zur Festlegung von Äquivalenzregelungen sichtete der Prüfungsausschuss die Ausbildungskriterien der Fachgesellschaften. Nach ausführlicher Überprüfung der in den letzten Jahren wiederholt geänderten Ausbildungsrichtlinien der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG) empfahl der Prüfungsausschuss dem Vorstand folgende Regelung für eine gleichwertige Anerkennung: Zertifikate der Fachgesellschaft GwG sind bis einschließlich der Ausbildungsrichtlinien 11. Auflage (gültig bis 11/2007) als Äquivalent für die Weiterbildungsordnung in Gesprächspsychotherapie anzuerkennen. Zertifikate nach den GwG-Ausbildungsrichtlinien ab der 12. Auflage (gültig ab 11/2007), in denen in der Teilnahmebescheinigung lediglich 200 Stunden therapeutische Praxis aufgeführt sind, müssen weitere 120 Stunden klinische Praxis durch Bescheinigungen des Supervisors/der Supervisorin in der Ausbildung nachweisen. Zur Anerkennung von bei anderen Fachgesellschaften oder Instituten absolvierten Ausbildungen müssen alle Qualifikationsvoraussetzungen, die den Kriterien der Weiterbildungsordnung entsprechen, nachgewiesen werden.

Befugnis für die Weiterbildungsteile Theorie und praktische Weiterbildung, Supervision, Selbsterfahrung

Für die Weiterbildung in Gesprächspsychotherapie können Anträge auf Befugniserteilung für die Weiterbildungsteile Theorie und praktische Weiterbildung sowie auf Befugniserteilung für Supervision und für Selbsterfahrung von Kammermitgliedern gestellt werden. Die Kammermitglieder müssen über die in der Weiterbildungsordnung formulierten Qualifikationskriterien verfügen. Institutionen können einen Antrag auf Anerkennung einer Weiterbildungsstätte für die theoretische Weiterbildung in Gesprächspsychotherapie stellen. Die Qualifikationskriterien und Voraussetzungen sind der Weiterbildungsordnung und dem Antragsformular zu entnehmen. Es ist zu beachten, dass der Antrag auf Anerkennung einer Weiterbildungsstätte für den Weiterbildungsteil Klinische Tätigkeit ebenfalls von dem/der Verantwortlichen der Weiterbildungsstätte für die theoretische Weiterbildung gestellt werden muss. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Antragsformular.

Formulare zur Antragstellung sind an dieser Stelle herunterzuladen:

> Antrag auf Anerkennung der Zusatzbezeichnung Gesprächspsychotherapie
(nach der Übergangsregelung §15 (2))

> Antrag auf Befugnis für den Weiterbildungsteil Theorie und praktische Weiterbildung

> Antrag auf Befugnis für den Weiterbildungsteil Supervision

> Antrag auf Befugnis für den Weiterbildungsteil Selbsterfahrung

> Antrag auf Anerkennung einer Weiterbildungsstätte für die theoretische Weiterbildung

> Antrag auf Anerkennung einer Weiterbildungsstätte für die Weiterbildungsteil Klinische Tätigkeit

>Weiterbildungsordnung

 

 Gebühren in der Weiterbildung 
7.Anerkennung zum Führen einer Zusatzbezeichnung:
7.1Formale Prüfung und Begutachtung
450 EUR
7.2Formale Prüfung nach WBO §15, Abs. 1 (als gleichwertig anerkannte WB-Gänge) 200 EUR
8.Akkreditierung der WB-Stätten für die klinische Tätigkeit und/oder Stätten für den WB-Teil Theorie (schließt die Anerkennung eines Weiterbildungsbefugten ein) zuzüglich der entstehenden Reisekosten und zuzüglich einer Gebühr von 40 EUR für jede volle Stunde der Abwesenheit vom Dienstort. 300 EUR
8.1Formale Prüfung bei Vorliegen der Voraussetzungen nach § 6 Abs. 4 sowie Teil B7. (als gleichwertig anerkannte WB-Stätten)
200 EUR
8.2Jede weitere Befugnis ad personam in dieser Institution (WBO B,7.1):
175 EUR
8.3alternativ zu 8.2. bei Vorliegen der Voraussetzungen nach § 6 Abs. 4 sowie Teil B7.1 (Gleichwertigkeit) 125 EUR
9.alternativ zu 8.2. bei Vorliegen der Voraussetzungen nach § 6 Abs. 4 sowie Teil B7.1 (Gleichwertigkeit) 175 EUR
9.1alternativ zu 9. bei Vorliegen der Voraussetzungen nach § 6 Abs. 4 und 5 sowie Teil B, 7.2 (Gleichwertigkeit)125 EUR