Newsletter 09/2013 - Psychotherapeutenkammer Hessen

30.09.2013 Newsletter intern 09/2013


„Geht die Psychotherapie ins Netz?“

Die Kammer veranstaltet am 09.11.2013 in Frankfurt einen Fachtag zur Psychotherapie im Internet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Pressemitteilung

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und –psychotherapeuten sehen erheblichen Einfluss der schulischen Situation auf die Entwicklung psychischer Krisen bei Kindern und Jugendlichen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Fachtag zur psychotherapeutischen Behandlung von Sexualstraftätern

Im August fand in Frankfurt eine Fortbildung zur psychotheraherapeutischen Behandlung von Sexualstraftätern statt. Diese Veranstaltung hat die Psychotherapeutenkammer Hessen gemeinsam mit dem Verein Förderung der Bewährungshilfe in Hessen e.V. und dem Hessischen Ministerium der Justiz veranstaltet. Den Bericht dazu und Präsentationen der Referentinnen und Referenten finden Sie hier.

Ihre Fortbildungspunkte

Für viele Mitglieder endet der nächste Zertifizierungzeitraum am 30.06.2014. Zahlreiche Mitglieder übersenden uns bereits jetzt die Kopien ihrer Fortbildungsbescheinigungen. Vielen Dank dafür, das ist für die Bearbeitung sehr hilfreich. Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der vielfältigen Zusendungen die Bearbeitungsdauer etwa 3 – 4 Wochen beträgt. Danach können Sie Ihre Punkte im Internet einsehen.

Psychotherapeutenversorgungswerk

Aktuelles aus dem Psychotherapeutenversorgungswerk PVW finden Sie hier.

Krankenhausgesetz

Nachdem Ende 2011 eine größere Novellierung des hessischen Landeskrankenhausgesetztes (HKHG) vorgenommen worden war, ohne dass die Vorschläge der Psychotherapeutenkammer berücksichtigt worden waren, gab es 2013 eine erneute Novellierung und damit eine neue Chance. Aber auch hier wurden unsere Vorschläge von den Regierungsparteien nicht aufgenommen. Allerdings wurden in einem Alternativentwurf der SPD die von uns angesprochenen Veränderungen berücksichtigt.
Grundsätzlich geht es uns darum, dass Psychotherapeuten überhaupt Erwähnung finden, insbesondere dort, wo es um Krankenhauseinweisungen, Übernahme von Leitungsfunktionen sowie Beteiligung an der Verteilung von Privaterlösen geht. Ein zentraler Kritikpunkt am Regierungsentwurf, der in der mündlichen Anhörung am 22.8.13 im Wiesbadener Landtag von der Psychotherapeutenkammer wie auch von der Landesärztekammer, dem Verband der Demokratischen Ärztinnen und Ärzte, dem Marburger Bund und von verdi vorgebracht wurde, bezieht sich auf die Festlegung einer Mindestpersonalausstattung. Während die Krankenhausbetreiber dies im Interesse ihrer unternehmerischen Freiheit ablehnten, wurde von Seiten der in Krankenhäusern Beschäftigten die Befürchtung geäußert, ohne personelle Mindestvorgaben könnten Probleme der unzulänglichen Investitionsfinanzierung über Personalabbau „gelöst“ werden. Mit Verweis auf die in der Praxis bereits unterlaufene Psychiatrie-Personalverordnung und deren geplantes Auslaufen spätestens 2016 ist eine gesetzliche Regelung für eine gemeindenahe und vernetzte regionale Versorgung in psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhäusern unerlässlich.
Präsident Krieger gab zu Bedenken, dass es ohne zureichende Ausstattung mit therapeutischem Personal keine Sprechende Medizin und keine Psychotherapie geben kann. Und ohne eine entsprechende Veränderung des Regierungsentwurfs und angesichts der geplanten Laufzeit des hessischen Krankenhausgesetzes bis Ende 2020 wären die dann vor 22 Jahren eingeführten akademischen Heilberufe des Psychologischen und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten im Landesgesetz nicht existent.