19.06.2019

Tiere in der Psychotherapie – zum Beispiel als „Eisbrecher“

Was – mit Blick auf den Tierschutz – beim Einsatz zu beachten ist

Tiere können Menschen helfen – auf vielfältige Weise. Eine spezielle Ausbildung macht sie zu wichtigen Gefährten für physisch und psychisch Beeinträchtigte – auch in entsprechenden Therapieeinrichtungen kommen sie zum Einsatz. Der Kontakt zu Tieren hat sowohl körperliche Auswirkungen auf Menschen (Aktivierung, Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz) als auch soziale und psychische: So können Tiere in der Therapie als „Eisbrecher“ eingesetzt werden, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Begleithunde vertreiben Einsamkeit oder lassen Patienten mehr Selbstwirksamkeit und Erfolge erleben: Denn wer einen Hund hat oder an der Leine führt, vermittelt Kompetenz und kommt eher mit anderen Menschen in Kontakt.

Fortbildung gibt Überblick über aktuellen Forschungsstand zur tiergestützten Therapie

Tiere in der Therapie: Fortbildung am 8. November 2019 in Frankfurt / Main.

Die Bedürfnisse und das Wohl des Tieres dürfen dabei ebenso wenig außer Acht gelassen werden wie gesundheitliche Aspekte von Tier und Mensch. Mit Blick auf die interessanten Möglichkeiten tiergestützter Therapie bieten die Landestierärztekammer Hessen und die Psychotherapeutenkammer Hessen erneut zusammen eine Fortbildung an. Schon eine erste gemeinsame Veranstaltung im Herbst 2014 zeigte, dass es Themen gibt, die für beide Berufsgruppen gleichermaßen spannend und relevant sind. So gibt die Fortbildung im Herbst einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur tiergestützten Therapie, informiert über Einsatzmöglichkeiten von Therapiehunden und geht auch darauf ein, was mit Blick auf den Tierschutz beim sozialen Einsatz von Tieren zu beachten ist. Zudem besteht die Möglichkeit zum Austausch über die Grenzen der eigenen Fachdisziplin hinaus: Freitag, 8. November 2019 – Evangelische Akademie Frankfurt.

 

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