Arbeitsgruppe der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten

Da laut Satzung der hessischen Psychotherapeutenkammer in jedem Ausschuss der Kammer mindestens ein Vertreter der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten vertreten sein muss, entschied sich die Delegiertenversammlung der Kammer für ein Arbeitsgremium, in dem die besonderen Belange und Sichtweisen der KJP zusammengeführt und gemeinsam diskutiert werden können.
So wurde mit dem § 16 der Satzung die besondere Möglichkeit geschaffen, eine ständige Arbeitsgruppe der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und –therapeuten einzurichten. Diese Arbeitsgruppe (KJP-AG) hat Querschnittfunktion. Ihr gehören diejenigen Mitglieder an, die in Funktionen als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und –therapeut  oder als KJP in Ausbildung in Organen, Ausschüssen und weiteren Einrichtungen der Kammer tätig sind und über eine Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und – therapeut verfügen, sowie ihre Berufstätigkeit mit deutlichem Schwerpunkt als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und –therapeut (Selbstauskunft) ausüben bzw. sich in der Ausbildung zum KJP befinden und Mitglied der Kammer sind (2. Ausbildungsabschnitt).

Als Tätigkeitsfelder haben sich in den letzten Jahren u.a.folgende Schwerpunkte herausgebildet:

  • Bei der Erarbeitung der Berufsordnung wurden spezielle Formulierungen für die psychotherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in die Berufsordnung aufgenommen.
  • Die KJP- AG nahm aktiv Einfluss auf Stellungnahmen der Kammer hinsichtlich einer geplanten Reform der Psychotherapieausbildung und des Bestandes des eigenständigen Heilberufes der KJP, sowie auf die Absicherung der pädagogischen Zugänge zur Psychotherapieausbildung.
  • Aufgrund der Veränderungen der Studiengänge und –abschlüsse, bedingt durch die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Bologna-Reform), hat sich die KJP-AG vehement für den Masterabschluss als Zugang zur KJP-Ausbildung ausgesprochen und damit für ein gleich hohes akademisches Zugangsniveau für beide psychotherapeutischen Heilberufe (PP und KJP).
  • Die KJP-AG erarbeitete eine Stellungnahme der Kammer zur Einführung von G 8 an den Gymnasien und wies auf mögliche Folgen der drastischen Verkürzung von Schulzeit hin.
  • Mitarbeit an der Stellungnahme des Vorstandes zum Kinderschutzgesetz der Bun-desregierung.

Im Rahmen der hessischen Psychotherapeutentage organisierten Mitglieder der KJP-AG Foren zu verschiedenen KJP-spezifischen Themen.

Mitglieder in der KJP-AG sind:

Sven Baumbach

Dr. Sylvia Eimecke

Anette Gümbel

Jonas Göbel

Barbara Heipt-Schädel

Matthias Heitmann

Stuart Massey Skatulla

Prof. Dr. Ulrich Müller

Helga Planz

Ariadne Sartorius

Marion Schwarz

Bärbel Venema

Sabine Wald

Marc Wedjelek